xhoch3

21. Dezember 2009

ask. me.

Gespeichert unter: online — lexxa @ 00:30
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Neulich bin ich auf Twitter (ja – diesem Echtzeit-Kommunikations-Web.2.0-Dingsbums) auf ein neues (von manmöchtegarnichtwissenwievielen) Web 2.0-Dingsbums gestoßen, dass ich bei genauerem Hinsehen dann aber doch für recht interessant und eventuell sogar nützlich befand.

Formspring nennt sich die Plattform und sie ermöglicht es anderen, einer bestimmen Person etwas zu schreiben. Das klingt so noch recht unspektakulär, das Interessante dabei ist, dass man das auch anonym tun kann, und ohne bei Formspring einen Account zu haben. Und das eröffnet, wie ich finde, neue Möglichkeiten, um an Feedback oder sonstigen Input zu gelangen, ohne dass  man jedem gleich seine Mailadresse oder andere Kontakte auf die Nase binden muss.
Ich bekomme die Fragen oder Kommentare am Profil aufgelistet, kann diese dann entweder beantworten oder selbst kommentieren, und das ganze erscheint dann auf eben dieser Profilseite.

Unter meinem Profil bei Formspring kann ab nun direkt an mich geschrieben werden – egal worum es sich handelt. Veröffentlicht wird eine Frage erst, wenn ich sie beantwortet habe. Und das Schöne dabei – auch hier gilt: Alles kann, nichts muss.
Völlig Belangloses oder etwa Diffamierendes, Inhalte die sich unterhalb der Gürtellinie abspielen oder dergleichen, werden von mir einfach gelöscht. Kommentarlos.
Richtig doofe Sachen andererseits, sind mir eine willkommene Abwechslung am Blog und werden auch zur Schau gestellt. Nach dem Motto „selbst Schuld, frag nicht so blöd“.

Da ich im Allgemeinen aber nicht von solchen Dingen ausgehe, bin ich erstmal guter Dinge und gespannt auf die Fragen, die noch reinkommen werden. Und wie gesagt – es müssen nicht nur Fragen sein. Auch Feedback oder Kommentare sind immer willkommen, und vielleicht gibt es ja Leute, die dabei lieber anonym bleiben wollen. Ist ja völlig ok. Ich antworte oder reagiere schließlich auch nur auf solchen Input, der mir gefällt.
Aber auch Kommentare und Fragen von bekannten Usern (man hat die Wahl zwischen „anonym“ und „bekannt“) sind willkommen und insofern interessanter, weil man so diesen Personen „folgen“ kann und somit mitlesen kann, was diese so von sich geben.

In diesem Sinne – happy formspringing.me. ;-)

20. Dezember 2009

in the meantime

Gespeichert unter: life, loco — lexxa @ 23:38

Bedachte Wortwahl dauert. Die wahren Worte sind nicht immer die schönsten, das waren sie noch nie. Nicht zu viel, und nicht zu wenig. Wie viele Seiten hat ein unbeschriebenes Blatt??
In der Zwischenzeit – ein Streicheln über das Gesicht. In Gedanken, stell es dir einfach vor. Du bist stärker als du dir gerade selber zutraust. Dafür würde ich jede Wette eingehen, hätte ich einen Wetteinsatz, der dafür angemessen wäre. Wie weit du gekommen bist, ein Strampeln und ein Ziehen, ein Zerren und ein Weglaufen, immer noch ein paar Meter weiter, ohne es selbst richtig zu bemerken. Nach jedem Stolpern kann ich dich ein Stück Huckepack nehmen, hundert Kilometer weit, wenn nötig. Aber du bist viel stärker als das.
Dauert nur noch ein bisschen, es dauert immer ein bisschen.

15. Dezember 2009

Weil ich es kann

Gespeichert unter: Video, life, music, my faves — lexxa @ 22:31
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Wie man dieser Tage Menschen auf der Straße so richtig aus dem Konzept bringen kann?
Anlächeln.
Einfach so.

Warum?
Weil ich es kann! :grin:

I can be wilder than the wind,
119 miles an hour,
I’m in a whole other dimension,
Dancing doubles on the floor,
You think I’m crazy, a little bit hazy,
But I’m stone cold sober

12. Dezember 2009

verdauervorweihnachtet & angewinterschlussverkauft

Gespeichert unter: Humor, Kommentar, Reklamation, complicated — lexxa @ 00:48
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„Ich bin wieder hier – in meinem Revier…“
Nein, no worries, ich werde mich jetzt nicht als Westernhagen-Fan outen. Nein. Mein Revier, in dem ich mich für gewöhnlich Alle Jahre Wieder aufs Neue austobe, ist das der Vorweihnachtszeit (die vielerorts bekanntlich schon nach Ostern anfängt, wenn die übrig gebliebenen Schokoosterhasen zu Vorweihnachts-Nikolos zusammengeschmolzen werden).
Da ich auch heuer mit meinem Vorweihnachts-Sarkasmus nicht zu kurz treten möchte, mögen an dieser Stelle bitte alle glühweinnarkotisierten Vorweihnachtserfreute aufhören zu lesen. Denn nichts liegt mir ferner, als sich dem Kapitalismus und seinen Plänen mit hörigen Konsumenten (vor allem in krisengebeutellten Zeiten) in den Weg zu stellen.

Natürlich kann man Anfang November bereits als Vorweihnachtszeit bezeichnen. Aber wenn wir uns ehrlich sind, beginnt das ganze Spektakel doch schon im Sommer, und wenn dann der November anbricht, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie frisches Obst und Bademoden ohne Lametta und Kunstschnee ausgesehen haben sollen, weil ich ab dem zweiten Sonnenbrand nämlich sechs Monate lang verdauervorweihnachtet und angewinterschlussverkauft worden bin, solange, bis der alleinige Anblick von weißen Bärten schließlich genügt, um besinnliches, unkontrolliertes Zucken der Gesichtsmuskulatur und festliche Gewaltphantasien auszulösen (man nennt das auch „Reiz-Reaktions-Modell“ in der Psychologie).

Ich habe diesbezüglich die Theorie, dass diese Dauer(vor)weihnachtlichkeit Teil einer weltweiten Verschwörung ist, losgetreten von den Klimaforschern, die überall von schmelzenden Polkappen, Eiszeiten und Dürren predigen. Und insbesondere davon, dass die Omnipräsenz von Spekulatius, dicken Männern in bunten Pelzmänteln und besonders die Unausweichlichkeit von Schnee und Nadelbäumen nur einem einzigen Zweck dienen: Wenn es dann soweit ist, dass das Klima uns die Herzen mehr erwärmt als es Glühwein und „Last Christmas“ je geschafft haben, sollen wir uns nicht einfach damit abfinden können, nie wieder ein „echtes“ Weihnachten zu feiern, sondern dankbar dafür und glücklich darüber sein, dass wir dieses unselige Festlichkeitsfurunkel aus unseren Kalendern endgültig gestrichen haben. Hinter all diesem Tannenterror steht nur die Absicht, uns Weihnachten so hassen zu lehren, dass wir froh sind, wenn wir es endlich los sind.

Nüchtern betrachtet handelt es sich hierbei um groß angelegte, aber im Kern einfachste Konditionierung. Verhaltenspsychologie, erste Stunde. Es ist einfacher, einem Kind ein Spielzeug wegzunehmen, welches es nicht mehr mag, also sorge dafür, dass es das Spielzeug nicht mehr mag, indem du ihm ausschließlich dieses Spielzeug gibst, wieder und wieder und wieder und wieder.
Du möchtest Brei? Zuerst spielst Du mit dem Feuerwehrauto!
Du willst schlafen? Jetzt wird nicht geschlafen, jetzt wird mit dem Feuerwehrauto gespielt! Brumm, Brumm!

Und genau aus diesem Grund werden wir auch noch in den nächsten 20 Jahren Wham’s Schnulzengeplänkel aus allen Mainstream-Radiosendern und aus jedem lamettaverschmierten Einkaufsparadies ertragen müssen. Denn der Tag wird kommen, an dem wir am 24.12. den Griller am See anschmeißen und uns, versteckt hinter LSF 50, bei einem kühlen Bier gegenseitig „Frohe Weihnachten“ wünschen.

Und wie so oft, bin ich auch diesmal bitte mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Auch Spaß muss sein. ;-)

4. Dezember 2009

Zwei zurück, aber vier nach vorne.

Gespeichert unter: Erkenntnisse, life, thoughts — lexxa @ 15:17

Den Fuß in die Tür stellen, den Arm nicht sofort wegziehen, ein bisschen zu lange zwinkern, sich nicht gleich wegdrehen, einfach noch bleiben, um dann besser loszustarten.
Laufen, nicht warten, laut mitsingen, alle beisammen haben, jede Tasse aus dem Schrank zerdeppern, den Sicherungen beim Rausspringen zusehen, das Weite suchen, sich Nähe zutrauen, voneinander nicht ablassen können, sich entscheiden zwei Zentimeter abzugeben, sich noch einmal umdrehen, aufwachen und merken, dass es doch kein Traum war. Erinnerungen finden und merken, dass man sie nicht ohne Grund beiseite gelegt hat, denn beiseite steht ihr ihnen gut.
Sich neu erfinden um sich darin zurechtzufinden. Eine Reise machen und nie wieder ganz zurückkehren, das leise Prickeln, das laute Tosen, einmal ganz kurz vor dem Abgrund stehen, es einmal ganz knapp schaffen und dann einmal mit Vorsprung. Keinen Mucks von sich geben, bemerken sich richtig entschieden zu haben. Den Sprung wagen, sich bemühen zu bleiben. Aus Versehen, mit Absicht, aus Intuition.

Mit jedem Anfang spüren, wie ein Anfang nun mal so ist.
Vorfreude pur.

30. November 2009

Ahornsirup meets Papayajuice

Gespeichert unter: friends, pictures — lexxa @ 22:43

Fro CaféOb nun Kanada oder Amerika zum Frühstück. Oder beides. Oder doch lieber Spanien gemixt mit einem Schuss Brasilien. Ob mit Tee oder Kaffee. Hauptsache warm. Ob der zwei völlig verschiedenen Welten und Leben innerhalb einer kleinen Stadt. Ob verschiedener Ansichten und Meinungen, mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Diskussionen und dennoch zuhören-können. Danke für Afrika zuhause und danke für das Gefühl, besonders zu sein. It’s a warm, a good one.

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