Neulich bin ich auf Twitter (ja – diesem Echtzeit-Kommunikations-Web.2.0-Dingsbums) auf ein neues (von manmöchtegarnichtwissenwievielen) Web 2.0-Dingsbums gestoßen, dass ich bei genauerem Hinsehen dann aber doch für recht interessant und eventuell sogar nützlich befand.
Formspring nennt sich die Plattform und sie ermöglicht es anderen, einer bestimmen Person etwas zu schreiben. Das klingt so noch recht unspektakulär, das Interessante dabei ist, dass man das auch anonym tun kann, und ohne bei Formspring einen Account zu haben. Und das eröffnet, wie ich finde, neue Möglichkeiten, um an Feedback oder sonstigen Input zu gelangen, ohne dass man jedem gleich seine Mailadresse oder andere Kontakte auf die Nase binden muss.
Ich bekomme die Fragen oder Kommentare am Profil aufgelistet, kann diese dann entweder beantworten oder selbst kommentieren, und das ganze erscheint dann auf eben dieser Profilseite.
Unter meinem Profil bei Formspring kann ab nun direkt an mich geschrieben werden – egal worum es sich handelt. Veröffentlicht wird eine Frage erst, wenn ich sie beantwortet habe. Und das Schöne dabei – auch hier gilt: Alles kann, nichts muss.
Völlig Belangloses oder etwa Diffamierendes, Inhalte die sich unterhalb der Gürtellinie abspielen oder dergleichen, werden von mir einfach gelöscht. Kommentarlos.
Richtig doofe Sachen andererseits, sind mir eine willkommene Abwechslung am Blog und werden auch zur Schau gestellt. Nach dem Motto „selbst Schuld, frag nicht so blöd“.
Da ich im Allgemeinen aber nicht von solchen Dingen ausgehe, bin ich erstmal guter Dinge und gespannt auf die Fragen, die noch reinkommen werden. Und wie gesagt – es müssen nicht nur Fragen sein. Auch Feedback oder Kommentare sind immer willkommen, und vielleicht gibt es ja Leute, die dabei lieber anonym bleiben wollen. Ist ja völlig ok. Ich antworte oder reagiere schließlich auch nur auf solchen Input, der mir gefällt.
Aber auch Kommentare und Fragen von bekannten Usern (man hat die Wahl zwischen „anonym“ und „bekannt“) sind willkommen und insofern interessanter, weil man so diesen Personen „folgen“ kann und somit mitlesen kann, was diese so von sich geben.
In diesem Sinne – happy formspringing.me.






