November.
Wer hat diesen Monat eigentlich erfunden?
Wozu ist er gut?
Warum zum Henker die Zeitumstellung?
Damit der November noch düsterer wirkt, als er das ohnedies schon ist?
Ich habe fünf Tage Grippe hinter mir.
Und etliche Stunden der Recherche und des Textens für meine Uniarbeiten.
Keine Sonne.
Keinen Sauerstoff.
Keine Bewegung.
Ich möchte kurz ausholen.
Am 25. November vorigen Jahres konnte ich mein Glück kaum fassen.
Ich kletterte am nackten Felsen am Wolfgangsee – bei prallem Sonnenschein und 15 Grad plus.
Zwei Tage später (27.11. – man halte sich das vor Augen!) schlief ich am Gipfel des Nocksteins in der Sonne ein und kam mit einer anständigen Portion Farbe im Gesicht nach Hause.
Auch “mein” Untersberg war noch besteigbar, selbst wenn er hie und da einen Flecken Schnee präsentierte. Nicht, dass ich mich da drüber aufgeregt hätte.
Es war einfach nur genial.
Advent.
Christkindlmarkt ohne Schnee!! (what a gift!!) – und ich habe für die Rückverschiebung von Weihnachten plädiert.
Im Jänner dann hat er sich kurz gezeigt – der liebe Winter, aber da wars mir auch schon egal, weil am 10. Februar mein Flieger nach Barcelona ging. Und dort begannen meine 7 Monate Sonne pur.
Dann musst du irgendwann zurück (WARUM eigentlich frag ich mich grad..?) und landest mitten im größten Nichts, im trübsten Grau, unter frostverzogenen Miesepeter-Fratzen die einander nicht einmal mehr ins Gesicht sehen und den Lichtentzug mittels übermäßigem Alkoholkonsum zu kompensieren versuchen.
Klingt gemein?
Das soll es auch.
Aber ich habe mir heute selber einen Tritt in den Allerwertesten verpasst und versucht, mich mit diesem kalten Medium “Schnee” anzufreunden.
Am Mönchsberg.
Ich taufte ihn “Frankie Frost”.
Und ich gab ihm ein Lächeln.






der ist ja süß!!! jetzt sei aber mal nicht so trübsinnig… ich bin wirklich kein Christkindlmarkt Fan, aber ohne Schnee war das wirklich deprimierend.. da kommt ein bissl der Nostalgiker in mir hoch. letzter herbst war ja wirklich unglaublich… ich war genau vor einem Jahr bei fast 20 grad in der Südsteiermark auf den Spuren des Junker.. auch ein GROSSES Zeichen des Älterwerdens – Weinreisen!!! heut ist um 19h noch eine Vernissage/Hommage in der Galerie Welz für den vor 2 Wochen verstorbenen Maler Rudi Hradil… war ein sehr guter Freund…
Kommentar von stoots — 20. November 2007 @ 17:34
beweg deinen Hintern mitsamt Brettern in Richtung Berg und stell dich nicht so doof an! Sonst bist ja auch nicht vom Gipfel runter zu bekommen! *g
Kommentar von dasista — 26. November 2007 @ 21:43
[...] perfekten Herbsttage. Ich habe sie mir gewünscht, und auch bekommen. Meinetwegen kann er kommen, Mr. November und seine Winterzeit, oder auch Herr Vorschlaghammer (aka Frau Nasskalt-Influenza) – meine Akkus sind geladen – wenn [...]
Pingback von Meinetwegen kann’s losgehn. « WeitWeg — 21. Oktober 2008 @ 00:05