xhoch3

20. April 2008

Erkenntnisse zu später Stunde

Gespeichert unter: Reisen, life — lexxa @ 04:10
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“Wer irren will, muss wenigstens auf dem Weg sein, wer völlig zu Hause sitzen bleibt, kann nicht irren.” (Schelling)

Also Leute, ich fühle mich eben zutiefst motiviert. Sei es nun 4 Uhr morgens oder nicht, egal – der Spruch lässt mich nicht mehr los. Und wisst ihr was? Am Montag starte ich durch. Ein Flugticket muss her. Nach Mexico. Ich arbeite – also darf ich auch. Und mein Rundherum geht mir zur Zeit mächtig auf die (sorry) Eierstöcke. Auf gut Deutsch ist mein Rundherum zur Zeit nicht das, was ich mir von ihm (oder ihr) erwarten würde.
Außerdem – noch darf – kann ich!! Es gibt niemanden der Einspruch erhebt, keine(n) der sagt “ja aber..” Keine Verpflichtungen. Höchstens eine mir gegenüber, und die rechtfertigt alle Pläne die ich mir in den Kopf setzte. Ein Monat. (Oder mehr??). My backpack and me. Ein Ticket nach Mexico City. Und dann spontan entscheiden ob links, geradeaus, oder rechts. Kein Veto. Keine Diskussionen. Reine Intuition. Die Augen offen und der Geist frei für Neues. Sich verlaufen und trotzdem nicht verloren sein. Mehr sehen. Meer sehen. Sonne tanken.
Leute, ich bin reif für ein neues Abenteuer.
Und es wird Mexico heißen.

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9 Kommentare »

  1. Wer einmal das Außergewöhnliche erfahren hat, kann sich nicht mehr an die Normen des Durchschnitts binden..

    Du bist zu beneiden wenn Du einfach abhauen kannst..

    Kommentar von Anonym — 20. April 2008 @ 10:18

  2. Wow, das nenn ich Spontaneität. Schön, wenn man dem Trott einfach mal so entfliehen kann. Wird bestimmt super! :)

    Kommentar von konna — 20. April 2008 @ 10:40

  3. Nach Mexiko backpacken und dabei arbeiten, wie geht das? Das klingt nach einem sehr begehrenswerten Lebensstil. :)

    Kommentar von Jay — 20. April 2008 @ 10:58

  4. @ Anonym (??): ..die Normen des Durchschnitts.. soll man sich überhaupt an diese binden wollen/ müssen??

    @ Konna: der Gedanke kreist mir schon einige Zeit durch den Kopf, aber gestern habe ich beschlossen, mich wieder freuen zu wollen – und zwar auf ein fixes Datum. Und dazu brauch ich eben dieses Ticket! ;-)

    @ Jay: Arbeiten kommt vor México, sprich jetzt richtig reinhauen um danach einen Monat reisen zu können. Und das funktioniert auch nur solange man noch studiert – oder einen sehr flexiblen Arbeitgeber hat!!

    Kommentar von lexxa — 20. April 2008 @ 17:33

  5. Das alte Dilemma: Im Studium hat man Zeit, aber kein Geld. Später hat man Geld, aber keine Zeit. Oder beides nicht… Aber Studium + Geld = Jackpot. :)

    Ich find’s auf jeden Fall mutig, ganz allein durch Mexiko zu trampen! Glücklich ist, wer Spanisch spricht. ;)

    Kommentar von Jay — 21. April 2008 @ 10:54

  6. stark!
    also wenn du’s bis runter nach costa rica und panama schaffst, dann sag bescheid =) hehe…

    Kommentar von Autor ohne Talent — 21. April 2008 @ 15:06

  7. @ Jay: Naja, einen Jackpot hab ich dann noch nicht geknackt, aber auf die Art und Weise wie ich reise (hoho – ein Reim) brauche ich gottlob nicht viel Geld..
    Und Mut? Ich finde nicht, dass da viel Mut dazu gehört. Ich würds vielleicht ein Streben nach Differenz nennen, um mich dadurch selber definieren zu können ;-)
    Auweia. Das klingt grad höchst kompliziert..
    Dann mal anders – ich hätt gerne wieder einen Tapetenwechsel. Um das, was ich habe, wieder richtig schätzen zu können..
    Und ja – hablamos Español por fin!!! Darauf freue ich mich so richtig..

    @ AOT: ..also ich glaub ich werds mal bei México belassen.. 2006 dachte ich mir auch, ich könnte mir ganz Brasilien in einem Monat ansehen. Aber oho – bei weitem gefehlt!
    Ich hab grad mal den Süden geschafft, den dafür umso intensiver!!!

    Kommentar von lexxa — 21. April 2008 @ 18:50

  8. Einen lass ich noch raus, weil er so schön passt..

    “Geh in die Ferne um zu lernen was Heimat ist..”

    Nach einem Trip nach Hause zu kommen, ganz unbewusst immer schneller zu werden, die letzten Meter zu laufen, voller Vorfreude, übers ganze Gesicht lachend, und dann die erste Nacht im eigenen Bett, aufzuwachen und dieses unbeschreibliche Gefühl wenn man die Augen aufmacht und in vertrauter Umgebung ist,.. Das “nach Hause” kommen ist immer wieder was wunderbares.
    ..und wenn einen die Normen des Durchschnitts wieder einholen, man bereit für neue Außergewöhnlichkeiten ist,.. Rucksack gepackt und wieder weg!!
    Du machst das genau richtig!!!!

    Kommentar von Anonym — 21. April 2008 @ 20:30

  9. Auja – da kann ich dir voll und ganz zustimmen!
    Es war das unbeschreiblichste Gefühl bisher – nach 7 Monaten Spanien “mein” Salzburg, meine Heimat zu entdecken. Ich bin tagelang mit aufgerissenen Augen und ebenso offenem Mund durch die Stadt gelaufen und habe zum ersten Mal verstanden, was die “anderen” in diese Stadt zieht, was ihren Reiz ausmacht.
    Ich habe mich nach etlichen Jahren endlich in meine Heimat verliebt. Noch in Spanien konnte ich feststellen, dass ich mich mit Österreich, oder noch genauer mit Salzburg identifiziere – obwohl ich davor weggegangen war mit dem Gedanken “nix wie weg von hier”..
    Nein. Ich bin gerne hier und ich bin stolz darauf Salzburgerin zu sein, ich liebe unsere Natur und viele andere Dinge, die woanders keine Selbstverständlichkeit waren/ sind.
    Aber – und da ist es trotzdem, dieses “aber” – es treibt mich halt noch immer raus. Nur würde ich es jetzt nicht mehr als “Weglaufen” definieren, weil ich mich aufs Wiederkommen sehr freue. Aber darauf kann man sich eben nur dann freuen, wenn man mal weggeht ;-)

    Kommentar von lexxa — 21. April 2008 @ 21:06


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