Sie nannten ihn den „heißesten Tag des Sommers 2008 in Salzburg“, diesen 7. August. 34 Grad. Und auch ohne mir dessen im Vorhinein bewusst gewesen zu sein, durfte ich mich zu jenen Glücklichen zählen, die an diesem einen (so raren) Tag frei hatten.
Gute zwei Jahre ist es her, dass es mich an meinen „Jugend“-Badestrand zog und ich habe keine Ahnung, warum es mich ausgerechnet an diesem Tag dorthin verschlug. Vielleicht war es mein guter Kumpel, Mister Schleuderhax’ unter mir, der sich von seiner „Aircast-Schiene“ nicht mehr trennen mag, das Fahrrad scheut und das Auto für das ansprechendere Fortbewegungsmittel hält.. Wer weiß das schon so genau, ist eigentlich auch egal.
Denn an genau diesem (angeblich) heißesten Tag des Jahres trafen wir völlig unbeabsichtigt wieder aufeinander – gute 15 Jahre nachdem wir an diesem Strand unser Unwesen getrieben hatten: G. mit ihren beiden süßen Fratzen im Alter von 6 und 3, I. mit ihrer 2-jährigen Tochter und einem weiteren Spross, der sich bereits bedrohlich aus Mamis Bauch herauswölbt und fast zum kleinen Hindernis bei der Begrüßung wurde.
Ich war geflasht, weil so etwas von unvorbereitet, freute mich aber riesig.
Als ich aber kurz darauf am Sandkasten saß (Hilfe! Weißer Bikini!!), zwischen den beiden Mamis – die mir vor 15 Jahren noch beigebracht hatten „Cinzano“ zu trinken und ohne gröbere Blessuren aus dem Fenster zu steigen – als ich von diesen beiden Mädels stereo die Vorteile bestimmter Windelmarken und Schreie à la „Steck’ das ja nicht in den Mund!!“ abbekam, fühlte ich mich etwas hilflos und verloren. An diesem Sandkasten. Inmitten kreischender und gut gelaunter Kiddies. Verfolgt von einer Frage, die wie eine bedrohliche Gewitterwolke über mir und diesem Sandkasten zu schweben schien: “Wann ist es denn bei dir endlich soweit??”
Lexxa sprachlos, wortlos.
Weil sich meine gröbsten Probleme momentan auf drei (3!!) Unannehmlichkeiten reduzieren lassen:
Mister Schleuderhax’, der nicht mit mir auf den Berg will, eine Seminararbeit, die sich einfach nicht von selber schreibt, und die verzweifelte Suche nach Übersee-Flugtickets für mich und meine Sister.
Und um ehrlich zu sein tat es weh zu sehen, wie sehr sich unsere Welten in den vergangenen Jahren verändert haben, wie sehr sie sich auseinander gelebt haben.
Dennoch – ich war froh, als ich nach einer Stunde diesen Sandkasten hinter mir lassen konnte und wenig später Daheim diverse Flug-Suchmaschinen mit Anfragen fütterte.




im Moment spriessen die kleinen Menschen wie selten, auch in meiner Umgebung… eh, gut! Irgendwer muss ja Kinder kriegen… was hat die Suchmaschine ausgespuckt??? Alpenrundflug? …werd mich ab heut sehr für das Freibad Ursulinenplatz einsetzen!!!
Kommentar von stoots — 11. August 2008 @ 12:20
Freibad am Ursulinenplatz!!??
Da bin ich auch dabei!!!!
Mit Sprungbrett vom Mönchsberg runter!!
Aber Alpenrundflug? Kann mir gestohlen bleiben, die überquer ich lieber zu FUSS – falls dieser bescheuerte Wegbegleiter endlich wieder so tut, wie ich das will!
Kommentar von lexxa — 11. August 2008 @ 18:53