Ich habe nun eine Ewigkeit vor diesem Bildschirm gesessen, ein wunderschönes Lied etliche Male vermutlich viel zu laut gehört, dabei die Augen zugemacht, mitgesungen, auf mein Herz gehört und darauf gewartet, dass sie mich endlich küsste, die Muse. Ich wollte wirklich etwas schreiben, am besten in Kombination mit lauter Musik, aber mir fiel partout nichts ein. Keine Geschichte, keine Anekdote, nichts, wozu ich meinen Zeigefinger drohend hätte erheben können.
Nichts. Nada.
Weil alles stimmt?
Schön.
Weil es die Ecken und Kanten des Lebens sind, die leichter auf die Tastatur nieder prasseln? Vermutlich. Sie sind ja auch so schön träge und schwerfällig.
Nun, die Ecken und Kanten – sie kommen irgendwann wieder. Wäre auch zu einfach, ohne sie. Und meine Tastatur und dieser Bildschirm werden auch dann wieder zur Stelle sein. Aber diese Zeit der Rundungen und fließenden Bewegungen, der Momente, die reibungslos ineinander gleiten und einen von innen her wärmen, sollte man auch zu schätzen wissen. Heute möchte ich nur sagen, dass man manchmal einfach die Klappe halten sollte.
Arme auf, fühlen.
Arme auf, leben.





…sag ich doch!
und irgendwann muss man sich dann künstlich in die Sch§%$e reiten, um etwas herz-zerreißendes auf Papier/Tastatur bringen zu können! ..und es gibt ja auch wunderschöne Sch??%e… Enjoy!!! …see you at the alc-free party…
Kommentar von stoots — 30. Oktober 2009 @ 10:56
Ja eh.. Aber ich bin dann halt doch kein Fan von Künstlichen Dramen – die echten kommen früh genug wieder..
Alk-free? Ja, war sie echt für mich! Naja, fast… Die Iren, du weißt..
Kommentar von Lexxa — 31. Oktober 2009 @ 13:50